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Je dichter das Straßennetz und je höher die Verkehrsfrequenz, umso bedrohter ist das Leben von Fröschen, Kröten und anderen Amphibien. Zur Erhaltung des ökologischen Gleichgewichts im Beziehungsgefüge der Minimalumwelt einer Organismenart ist Amphibienschutz eine Verpflichtung. Die Bedeutung der Amphibien im natürlichen Kreislauf macht dies bewusst: Aus einem Froschei schlüpft eine im Wasser lebende, Pflanzen fressende Kaulquappe, später frisst sie als Frosch an Land Insekten. Viele Vogelarten leben wiederum von den Fröschen. Gibt es keine Frösche mehr, ist die natürliche Wechselbeziehung zwischen Tieren und Pflanzen in dieser Lebensgemeinschaft gestört. Das hat zur Folge, dass nicht nur die Amphibien selbst, sondern auch andere Lebewesen und Pflanzen in dieser natürlichen Lebensgemeinschaft aussterben.
Sowohl die mobilen Schutzzäune als auch die stationären Leitwände sind wirkungsvolle Schutzmaßnahmen, um Frösche, Kröten und andere Amphibien am Überqueren von Straßen zu hindern, wenn sie im Frühjahr zu den angestammten Laichgewässern wandern. Sie führen die Amphibien zwangsläufig über sogenannte Sammelschächte zur präparierten Tunnelröhre unter der Straße - und wohlbehalten zum Laichgewässer.
Film "Beilharz Amphibienschutz"
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